Nach der Wikipedia die Sinnflut

By Herr Berater

Die Wikipedia hat tatsächlich eine riesige Lawine mit ihrer Entstehung und dem konstanten Wachstum losgetreten. Zeit auf den Zug aufzuspringen, dachten sich Meyers, Brockhaus und zuletzt auch die Encyclopedia Britannica. Ein paar Texte plus ein wenig Werbung und der Rubel soll rollen. Doch so einfach funktioniert das Web dann doch nicht und so verschob man bei Brockhaus die Planung der Onlineversion doch erstmal wieder in die ungelochte Ablage.

Was also kommt noch nach der Wikipedia und ist ein einziger Anbieter für freies Wissen überhaupt mit unseren demokratischen Ursprüngen vereinbar? Eines sollte jedem ganz klar sein, und das sage ich obwohl mir die Wikipedia sehr am Herzen liegt, aber ein Wissensmonopol ist in meinen Augen nicht die beste Lösung. Es sollte zumindest einen gleichwertigen Mitbewerber geben. Ich denke auch, dass sich soetwas in ferner Zukunft durchsetzen wird. Entsprechende Konzepte gibt es ja bereits. Trotzdem freue ich mich natürlich schon auf eine gedruckte Version der Wikipedia, prima wäre natürlich auch wenn die Artikel komplett abgedruckt werden würden.

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3 Antworten zu „Nach der Wikipedia die Sinnflut“

  1. Gedruckte Wikipedia: Auf ein Neues? « Ralphs Piratenblog sagt:

    [...] Beraterblog: Nach der Wikipedia die Sinnflut « Was über uns gespeichert wird? [...]

  2. piratenblog sagt:

    Komplett werden die Artikel wohl nicht abgedruckt. Momentan sieht es so aus, als ob nur die Einleitungssätze (nach einer Überarbeitung, die in die Wikipedia zurückfließen soll) abgedruckt werden.

  3. Stefan sagt:

    Nicht immer belegt Konkurrenz das Geschäft, besonders wenn ein Monopolist am Werk ist. Da sollte sich wohl ein zukünftiger Konkurent zuerst gut mit den Suchmaschinen stellen, wenn man auf dem Markt wirklich gefunden und was werden will.

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