Die Bauzinsentwicklung beschreibt die Entwicklung der so genannten Bauzinsen über einen längeren Zeitraum. Die aktuellen Zinswerte müssen mit älteren Werten verglichen werden um Tendenzen zu erkennen. Aus Entwicklungen, die somit erkennbar sind, lassen sich auch künftige Prognosen erstellen, die dann anhand von weiteren Daten be- oder wiederlegt werden können. Die Bauzinsentwicklung ist zur Zeit für den Kunden sehr positiv, da die Zinsen fallen, was sich aus dem Entwicklungstrend der letzten Jahre erkennen lässt. Wenn Planungen in Richtung Eigenheim anstehen, sollten also auch Überlegungen getätigt werden, ob es Sinn macht, aktuell einen Kredit zu nehmen, da die Bauzinsentwicklung dafür positive Zeichen setzt. Betrachtet man die letzten knapp 40 Jahre für einen Baukredit über eine gleichbleibende Summe, so ist der Preis, den man dafür zahlen muss, zur Zeit am geringsten, so dass es sich lohnt, zu investieren.
Durch eine Beobachtung der Bauzinsentwicklung lässt sich auch sehr gut entscheiden, ob es sich lohnt, das Darlehen zur Eigenheimfinanzierung über einen Festzinssatz oder über einen variablen Zinssatz zu regulieren. Bei einer zu Gunsten des Kunden, also niedrigen Bauzinsentwicklung ist es ratsam, einen Festzins zu wählen, währenddessen man bei einer negativen Bauzinsentwicklung lieber auf variable Zinsen setzen kann, wobei auch hier Zukunftsprognosen zu beachten sind. Die Bauzinsen selber setzen sich zum einen auf einem nominalen sowie zum anderen aus einem effektiven Zins zusammen. Der effektive Zins beschreibt hierbei den Zinssatz inklusive aller Nebenkosten wie Kontoführungsgebühren etc. Zu beachten ist also der effektive Zins, welcher weitere Kosten beinhaltet.